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Der Wächterlöwe - oder Emile und Bijou sichern den Eingang

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Viel unterwegs waren Emile und Bijou im Auftrag von Fred & Otto. Schließlich galt es, Dinge zu entdecken, die auch andere Vier- und Zweibeiner interessieren könnten. So manches Schloss und so manche Burg wurden dabei erkundet. 

Oftmals bewachen Löwen die Eingänge zu solcherlei Sehenswürdigkeiten. Denn Löwe und Greif hüten die Pforten zu den Heiligtümern der Mysterien. Niemand, der nicht reinen Herzens ist, kann an ihnen vorbei. Als „König der Tiere“ ist der Löwe ein weitverbreitetes Symbol, das vor allem mit dem Licht und der Kraft der Sonne in Verbindung gebracht wurde. Man behauptete, er könne Dämonen vertreiben und schließe niemals die Augen. So wird er auch in China und Japan häufig als Tempelwächter eingesetzt. 

Da aber der Löwe nur in eine Richtung schauen kann, unterstützen ihn Emile und Bijou und sichern die anderen Seiten. So verpassen sie nichts und schon gar keine Sehenswürdigkeit am Wegesrand für den Hunde-Wanderführer "Fred & Otto unterwegs im Rheinland", erschienen im Hundeverlag "Fred & Otto": http://www.fredundotto.de/index.php?mainm=9&id=9&reihe=Wanderf%FChrer+f%FCr+Hunde

 

Emile ist was Besseres oder Hunde in der Kunst

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Windhunde sind was Besseres, das war zumindest die Denkweise zu früheren Zeiten. Emile weiß davon nichts, obwohl er schon manchmal die eine oder andere Verhaltensweise zeigt, die zumindest so etwas erahnen lässt. So liegt er etwa niemals auf dem nackten Boden. Weder Zuhause, noch im Garten in der größten Hitze, noch wenn er uns ins Restaurant begleitet. Dann schleppen wir eine Komplettausrüstung mit. Dazu gehört neben seinem Mäntelchen (im Winter) immer eine rote gepolsterte Decke, auf die er sich legen kann. Haben wir sie mal vergessen, muss Herrchens oder Frauchens Jacke herhalten, da er ansonsten einfach stehenbleibt. Und das solange, bis er vor Müdigkeit fast umfällt und alle Leute denken, wir seien die Tierquäler schlechthin.

Zuhause hat er ein besonders weich gepolstertes Körbchen und macht es sich auch schon mal gerne auf der Couch bequem, wenn er denkt, dass wir es nicht merken. Schließlich liegen Windhunde er ja auch gerne hoch, wie es heißt. Offiziell darf er nur aufs Sofa, wenn wir auch drauf sitzen und das auch nicht immer. Aber dann versucht er alles, uns mit seinen Blicken so lange zu hypnotisieren, bis wir es ihm erlauben.

Wenn er neben Bijou herläuft, fällt er besonders durch seinen eleganten tänzelnden Gang auf und wenn es ums Wettrennen mit anderen Hunden geht, merkt man ihm einen gewissen Stolz an, wenn er andere locker abhängt. Weniger lustig ist das, wenn er Wildtieren hinterherläuft. Das versuchen wir unter allen Umständen zu verhindern, denn Windhunde sind Hetzhunde, die dem Wild zwar nichts tun, wenn sie es erwischen, aber solange hinterherjagen, bis es tot umfällt. Allerdings verausgabt auch er sich dabei so sehr, dass er anschließend kaum noch laufen kann und manchmal auch hustet, weil er zu schnell geatmet und seine Atemwege damit überreizt hat.

In der Barockzeit wurden Windhunde nicht zur Jagd eingesetzt, weil sie zu wertvoll waren. Diese eleganten Tiere waren ausschließlich dem Adel und den Patriziern vorbehalten. Friedrich den Große beispielsweise hatte eine Schwäche für die kleinere Variante, die Windspiele. Sie liegen noch heute neben ihm auf dem Friedhof begraben. Den Kampf mit Wildschweinen mussten damals die so genannten Bluthunde aufnehmen. Das waren die Hunde der Bauern. Der Begriff bezieht sich auf Reinblütigkeit, was auch bedeutet, dass diese Hunde nicht mit den edlen Windhunden der Adligen gekreuzt werden durften.

Das alles erfährt man bei einer Museumsführung durch das Museum für Angewandte Kunst: https://museenkoeln.de/museum-fuer-angewandte-kunst/?. Dort finden sich jede Menge Abbildungen der besten Freunde des Menschen, etwa auf Futteralen, Schießpulverbehältern, Gewehrkolben, aber auch Möbeln und Gemälden. Aus Meißner Porzellan sind die früher beliebten Tischaufsätze, die zu allerlei Gesprächsstoff beim Essen beitragen sollten. Unter ihnen findet man auch Darstellungen, die auf den damaligen Mopsorden hinweisen. Der aus China eingeführte Mops erfreute sich zur Barockzeit größter Beliebtheit als wärmender Schoßhund bei der feinen Gesellschaft. Was genau es mit dem Orden und den Porzellanfiguren so auf sich hat, steht in „Fred & Otto unterwegs in Köln“. 

Einstein auf vier Pfoten

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Lesen können Hunde zwar noch nicht, aber trotzdem sind sie ganz schön klug. Dognition ist der Name eines amerikanischen Start-Up-Unternehmens, das Intelligenz- und Persönlichkeitstests für Hunde aller Rassen und Altersstufen anbietet. Das Ganze besteht aus zehn Videos mit diversen Spielen, die Hunde im Hinblick auf fünf kognitive Fähigkeiten auf die Probe stellen: Empathie, Kommunikation, Cleverness, Erinnerungsvermögen und logisches Denken.

Lässt der Hund sich auch nach zwei Minuten noch nicht vom Gähnen anstecken, obwohl Herrchen oder Frauchen fünfmal pro Minute den Mund aufgemacht haben, zeigt dass, das der Vierbeiner wenig Einfühlungsvermögen besitzt. Denn Gähnen ist normalerweise ansteckend. Der Besitzer legt seinem Vierbeiner ein Leckerli vor und verbietet ihm, es zu essen. Wenn der Mensch dann die Augen schließt, schnappen die meisten Hunde zu, was bedeutet, dass sie eine Kosten-Nutzen-Rechnung aufgemacht haben. Das zumindest sind Ergebnisse des Tests, der neun Persönlichkeitsprofile unterscheidet: Ass oder Top-Hund, Salonlöwe oder Jedermanns Freund, Experte oder Problemlöser, Renaissancehund oder Alleskönner, Sterngucker oder Freigeist, Protohund oder Pionier, Einstein oder Denker.

Mehr dazu gibt es in meinem Buch „Fred und Otto unterwegs in Köln“.

Wer sind Fred & Otto?

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Hunde sind unsere engsten Gefährten und treuesten Begleiter. Sie sind sehr sozial und dabei doch Individuen, von denen keines dem anderen gleicht. Wie beim Menschen sollen ihre Charaktereigenschaften auch mit dem Zeitpunkt ihrer Geburt zusammenhängen. In „FRED & OTTO unterwegs in Köln“, dem Stadtführer für Hunde, gibt es sogar ein Hundehoroskop - auch wenn es nicht immer ganz so ernst gemeint ist.

Alle möglichen und unmöglichen Themen findet man in dem Stadtführer für Hundebesitzer. Er ist eine Wissensquelle für alle, die sich für Hunde interessieren – das heißt für Hunde-Menschen in der Stadt und auf dem Land. Das fängt an beim Hundekauf und führt durch das ganze Hundeleben hindurch bis zum unvermeidlichen Ende. Informativ und praktisch geht es zu in Rubriken wie Auslauf, Erziehung und Ernährung, bunt und lustig bei Lifestyle, Wellness und Freizeit

Und wer sich fragt, wer Fred und Otto eigentlich sind, ist schon am Anfang der Geschichte: Otto ist eigentlich der Einzelhund des Verlegers und Erfinders der Buchreihe „FRED & OTTO unterwegs in…“, Dr. Alexander Schug. Der hat sich mit Herz und Seele dem Büchermachen verschrieben und betreibt seit vielen Jahren den Vergangenheitsverlag in Berlin. Otto brachte ihn auf die Idee, einen Hundeverlag zu gründen. Dabei dachte sich der Verleger, dass sein schokobrauner Labrador noch einen besten Kumpel braucht, mit dem er durch die Stadt streifen kann – und so kam in Gedanken Fred dazu, ein kleiner Terrier, mit dem Otto nun die schönsten Orte Deutschlands erobert. Denn die Buchreihe FRED & OTTO, deren erste Ausgabe im Frühjahr 2013 in Berlin erschienen ist, wird im Herbst in sechs weiteren Städten herauskommen.

Dazu gehört auch Köln. Die Domstadt haben Bijou und Emile (eine zehnjährige Jack Russel-Terrier-Mix-Hündin und ein dreijähriger Whippet-Rüde) stellvertretend für Fred und Otto erkundet und alles Wissenswerte zusammen getragen. In Worte gefasst hat das ihr Frauchen Inga Sprünken. Die Journalistin und Autorin lebt in Köln und in Much und hat manchmal auch die Ideen geliefert, wenn Bijou und Emile nicht mehr weiterwussten.

FRED & OTTO unterwegs in Köln hat etwa 250 Seiten, enthält einen Stadtplan und Rabattcoupons (ISBN: 978-3-9815321-1-1). Erhältlich ist der Stadtführer für Hunde für 14,90 Euro ab Herbst 2013 überall im Buchhandel (0,25 Euro von jedem verkauften Stadtführer gehen an die Tiertafel Deutschland e.V.) www.fredundotto.de. Was alles drin steht und wie alles begann, findet man hier im Blog.