Der (Hunde-)Blog

Emile und Bijou unterwegs – oder so klappt’s mit dem Hund in der Bahn

Vor einiger Zeit hatte Emile und Bijou ihren großen Auftritt bei der Mayerschen. Dabei konnten sie zeigen, dass sie echte Kölner Stadthunde sind, die sich auch in der Buchhandlung zu benehmen wissen. Zwar sind sie samt Frauchen mit dem Auto angereist, aber für sie wäre es auch kein Problem, mit der Bahn zu fahren. Darin sowie in den Bussen der KVB dürfen Hunde grundsätzlich kostenlos mitfahren.

Dabei ist es egal, ob der Hund auf dem Gang, vor oder unter dem Sitz oder auf dem Schoß des Hundeführenden sitzt, er laut KVB-Pressesprecher Stephan Anemüller nur keinen Anspruch auf einen eigenen Sitzplatz. Voraussetzung ist allerdings, dass die Hunde „sachgerecht mitgeführt werden“, das heißt an der kurzen Leine, damit sie keine anderen Fahrgäste gefährden, etwa durch Zuschnappen oder aber andere Leute über die Leine stolpern. Ist der Hund unsicher, zeigt schnell Nervosität oder ist bekannt dafür, dass er schnell zubeißt, ist das Anlegen eines Maulkorbes oder einer ähnlichen Sicherung obligatorisch.

Diese Verpflichtung ist in den Allgemeinen Beförderungsbedingungen (ABB) des Nahverkehrs in NRW festgelegt. Das Gleiche gilt für den Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS), der auf einigen Kölner Strecken fährt. Und auch in Taxis werden Hunde kostenfrei transportiert, man sollte nur bei der Anmeldung sagen, dass ein Hund mitfährt.

Weitere Details zum Fahren mit Öffentlichen Verkehrsmitteln gibt es bei „Fred & Otto unterwegs in Köln“.