Der (Hunde-)Blog

Karnevalsmuffel Hund

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Hunde gehören nicht in den Karneval, darauf macht der Deutsche Tierschutzbund jetzt zu Beginn des Straßenkarnevals aufmerksam. Denn immer öfter werden auch Kostüme für Hunde gekauft. Aber für unsere feinsinnigen Vierbeiner, die ja normalerweise gerne Herrchen und Frauchen überall hin begleiten, ist der Rummel einfach zuviel.

Im Straßenkarneval oder bei Sitzungen gibt es nicht nur große Menschenansammlungen, sondern auch Lärm und Durcheinander. Das ist purer Stress für Tiere, mal ganz abgesehen von den Wurfgeschossen oder herumliegenden Glassplittern beim Rosenmontagszug. Lieber sollte man seinen Hund bei Freunden oder Familienmitgliedern lassen oder in die Hundepension geben. Die meisten Hunde können auch mal alleine bleiben. Es sollten nur nicht mehr als fünf bis sechs Stunden sein. Emile und Bijou waren auch schon mal acht Stunden alleine, aber das war zum einen die Ausnahme und zum anderen waren sie ja zu Zweit.

Auch für Pferde ist ein Karnevalszug purer Stress. Laut dem Tierschutzbund werden die Tiere gezwungen, oft stundenlang auf Asphalt zu gehen und das bei unnatürlichem Tempo und lauter Musik. Leider lässt sich wohl an dieser Tradition nicht viel ändern. Ändern kann man jedoch sein Kaufverhalten bei Karnevalsschminke. Deren Inhaltsstoffe sind teilweise noch in Tierversuchen getestet. Dass es auch ohne geht, zeigt die Kosmetik-Positivliste des Deutschen Tierschutzbundes. Die darin aufgeführten Hersteller führen keine Tierversuche durch und verwenden nur Inhaltsstoffe, die seit 1979 nicht mehr im Tierversuch getestet wurden.  Mehr zum Thema gibt es unter www.tierschutzbund.de/karneval